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Ein Jahrzehnt trennt uns von den triumphierenden Reden, welche die Bourgeoisie bezüglich der sogenannten "großen Umstürze im Osten" sogenannten Kommunismus, mußte mit genialer Ausgeglichenheit der ganzen Welt prahlen. Die Menschheit wurde in ein neues, gedeihliches Zeitalter, ohne Krieg eintreten... Aber die Utopie einer kapitalistischen Welt ohne Widerspruch hat sich sehr schnell an seiner eigenen Realität gestoßen. Dieselben geschichtlichen Grenzen des Kapitals äußern sich wieder. Das Kapital erreicht nicht seine positiven Konzentrations-, Reichtums-, Friedenspole von seinen unlösbare negativen Wüstenprozess-, Armuts-, Kriegspolen zu trennen. Die Bourgeoisie selbst sieht den Mythos einer ewigen und stoßfreien Entwicklung seines Vermögens von dem sie sich ernährt, zusammenbrechen. Natürlich hat das Elend nicht aufgehört! Der Sturz der Mauer von Berlin und alle Veränderungsversprechungen erscheinen wofür sie wirklich sind: eine Fassadeverputzung (1). Das Kapital sieht seine Widersprüche sich verstärken: Verwertung/Entwertung, Entwicklung/Hindernis der produktiven Kräfte, usw. Der Krieg zwischen Kapitalien wütet immer mehr.

Der Mythos einer Welt ohne Widerspruch verschwindet sogar vor Form genommen zu haben. Auf die Fassadeverputzungen, auf den Walzer der Regierungsmannschaften, die sich in Rhythmus immer mehr zügellos folgen, antworten die Multiplikation der kriegerischen interkapitalistischen Konflikte, die Unmöglichkeit für die Bourgeoisie die Zukunft anders als in einem immer mehr spitzeren Krisetermin zu bestimmen. Die gegen die Wand getriebene Bourgeoisie ist schließlich sehr unfähig den bezüglich des Fortbestandes ihres Systems schrecklichen Zweifel zu verstecken: das Kapital zweifelt plötzlich an seinen Werden.

Die Arbeitgeber, die Syndikalisten, die Regierender, die Kader, die Ideologen, die Wissenschaftler, die Händler, kurz die Gesamtheit der kapitalistischen Geschäftsführer stehen unschlüssig vor der Zukunft. Unfähig das Werden der Welt durch die Aufhebung des Kapitalismus zu erfassen, stößt ihr beschränkter Standpunkt systematisch an die Ziffern ihrer eigenen Anzeichen, die sie zu den Entlassungen, Einschränkungen, Konflikten, Unterdrückungen, usw. zwingen.

Das Schema des Zweifels wird dann das herrschende Schema in der Gesellschaft. Der Kapitalist ist verlegen und zweifelt an allem. An der Zukunft natürlich aber auch an seinen Verbündeten, an der Brauchbarkeit dieser, die ihm zu Befehl stehen, an den Möglichkeiten zu investieren, an seinen eigenen Verwaltungsprogrammen, sowohl an den Wohltaten des Liberalismus als an diesen des Schutzzollsystems... der Zweifel läßt sich in jedem Sektor der Gesellschaft nieder. Auf die Gewißheiten der Jahren der Nachkriegszeiten und des Wiederaufbaues folgen jetzt schwarze Jahre wo Skeptizismus beherrscht. Die kapitalistische Religion verwandelt sich in ein großes Fragezeichen.

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Aber dieses Schema des Zweifels setzt sich als herrschende Ideologie inmitten in der Arbeiterklasse selbst. Den Zweifeln der Bourgeoisie bezüglich der Möglichkeit einer unendlichen Verwertung des Kapitals entspricht der Zweifel bezüglich der unvermeidlichen revolutionären Perspektive des Kampfes des Proletariats, das historisch bestimmt ist, die kapitalistische Gesellschaft zu zerstören und den Kommunismus, endlich menschliche Gesellschaft, zu begründen. Auch innerhalb des Proletariats beherrscht jetzt der Skeptizismus. Das drückt sich mit folgenden Fragen aus: "bilden wir eine Klasse?", "ist es wirklich nützlich sich zu organisieren?", "warum kämpfen?", "unsere vom Feinde veranstaltenen Schlagwörter sind nicht mehr zu erkennen: warum fortsetzen sie zu benutzen?", usw.

Die einigen Klassenorganisationen, die sich gegen den Strom der allgemeinen Resignation zu erhalten versuchen, sind auch nicht verschont. Das Gewicht der wiederholten Anstürmen dieser ganzen defätistischen Ideologie verdirbt sie gleichermaßen, zerstört ihre innere Struktur durch die Notwendigkeit sich falsch wieder in Frage zu stellen. Seht mal in der Welt die Zahl der Streitbroschüren, die dem in Frage wiederstellen, dem Zweifel und der Neuzeit als Achse "in Ansehung des altmodischen Kommunismus" empfehlen, und ihr könnt euch einbilden wie diese Ideologie des Zweifels von allem und überall, inmitten in den organisierten Militanten Verwüstungen anrichten.

Unsere Gruppe steht auch diesem Zeichen der gegenwärtigen Periode gegenüber. So wenn wir in unserer Presse über die gegenwärtigen Kämpfe unserer Klasse berichten, passiert es, daß nahe Freunde selbst unserer Gruppe diesen Zweifel ausdrücken. "Gab es ein proletarische Aufstand im Irak 1991 oder in Albanien 1997? Was beweist uns, daß ihre Quellen und ihre Reden genau sind? Woher erhalten sie diese Informationen?..." Diese unter die Wirkungen des sozialen Friedens unterworfenen Genossen beziehen sich mehr auf die bürgerliche Des-information als auf die von den Genossen der Gegend mitgebrachtenen Materialien und unmittelbaren Aussagen. Das Problem verstärkt sich noch wenn, vom alltäglichen Elend verblendet, zerbricht dieser herrschende Skeptizismus die Solidarität und die gemeinsame Aktion um diesen Kämpfen herum.

Die Proletarier erkennen sich nicht in der Kämpfen anderer Proletarier irgendwo in der Welt wieder. Die Kämpfe treten nicht genug aus der Verteidigung der Fabrik, der Werkstatt, der Stelle... heraus. Der Standpunkt wird nicht nur von der Ideologie der Immediatismus von Lokalismus und Korporatismus bezeichnet, sondern auch teilweise vorhanden ausgedrückt. Jenseits der Wände der Werkstatt, der Fabrik ist es das große schwarze Loch. Die Angst des "was von morgen gemacht wird" ist so, daß jeder den Kopf neigt und nur sein Loch sich selbst zu graben denkt. Einerseits das Hämmern der Darstellung der Hungersnot, des Umherwanderns, der Massenmorden, der Verschmutzung... die Mediendenunziationen der finanziellen Skandalen, der verallgemeinerten Korruption in allen Stufen der Gesellschaft, der "Ungerechtigkeit" der Justiz... machen all diese sehr wirklichen Katastrophen gemein und entwickeln ein schreckliches Gefühl der Ohnmacht. Andererseits der Mangel des klassistischen Unterscheidungszeichens, die Herrschaft des Partikularismus, das Gewicht des Individualismus, der Schrecken, der auf die geringsten Aktionen drückt, der die soziale Übereinstimmung zerbricht und der sich nur ein klein wenig die Methoden des Klassenkampfes wiederaneignet, machen daß die Proletarier sogar im Kämpfen zweifeln, sich auf die internationale und internationalistische Ausdehnung ihres eigenen Kampfes zu berufen. Der Zweifel an allem und an allen macht daß die Proletarier mit Scheuklappen gehen, daß sie in die von all geschichtlicher Perspektive geschnittene Windung des Hier und Jetzt geraten und daß sie ihren Klassenkräften nicht mehr trauen.

Gegenüber der Macht der Ideologie des Zweifels, des Sichzurückziehen auf sich selbst, der Ungewißheit des folgenden Morgens, der Diktatur des Lokalismus, des Partikularismus, gegenüber der Ideologie des Immediatismus, usw., die die Lähmung erzeugen, scheint es uns wichtig die Fahne des Kommunismus höher als jemals aufzustecken. Die Bürger stehlen uns regelmäßig, um sie zu entstellen, unsere Schlagwörter, unsere Fahnen, unsere Terminologie aber sie können sich dem enthaltenen Programm nicht bemächtigen, sie können die Kampfpraxis nicht zerstören denn sie bestätigt die einzige Perspektive die die wirkliche kommunistische Bewegung enthält: die vollständige Zerstörung dieses todkranken kapitalistischen Weltstaates, die revolutionäre Abschaffung der Lohnarbeit, der Klassen und des Wertes.

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In diesen sehr ungünstigen Bedingungen veröffentlichen wir hier, sechs Jahren nach dem Herausgeben der ersten Nummer in deutscher Sprache des "Kommunismus", die zweite. Trotz all diesen Schwierigkeiten worauf unsere kleine Gruppe in der Ausarbeitung dieser Zeitschrift stößt, erscheint es uns unentbehrlich Materialien in deutscher Sprache weiterzuveröffentlichen. Die Aufgaben der Avant-garde übernehmen ist eine Notwendigkeit aber keine Auswahl. Wie oft bleiben die proletarischen Organisationen, sogar isolierte Kämpfer, in den von dem Kapital aufgedrängtenen geographischen Grenzen eingesperrt und respektieren sie also die Grenzen welche das Weltproletariat veruneinigen. Genossen, heute und nicht "später" müssen wir uns geradezu internationalerweise organisieren. Nieder mit allen Grenzen! muß ein Schlagwort werden, das sich in der militanten Realität all unserer Kampfausdrücke einschreibt. Überschreiten wir die Grenzen, die Hindernisse, die Sprach- und Kulturschwierigkeiten... entwickeln wir, organisieren wir, zentralisieren wir unsere Anstrengungen und unsere Kräfte, um die alte Welt abzuschaffen!

Genau in diesem Geist erzeugt die IKG diese in deutsche Sprache Veröffentlichung, die unsere Verweigerung wiederbestätigt, uns nicht nur dem "Jeder zu Hause" zu unterwerfen sondern auch der Ultraimmediatismus und damit die Feindseligkeit sich zu organisieren, was jetzt unsere Klasse verwüstet.

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In dieser Zeitschrift stellen wir fünf Texte vor:

* Mit dem Text "Faschistisch oder antifaschistisch... die Diktatur des Kapitals ist die Demokratie" auf französisch in "Le Communiste" Nr9 (Februar 1981) und auf spanisch in "Comunismo" Nr7 (Juni 1981) erschien, erklären wir deutlich wie die zwei Gesichter der bürgerlichen Polarisation, die faschistische und die antifaschistische konterrevolutionär und ergänzend sind. Heute versucht die Bourgeoisie die Proletarier unter der antifaschistischen Fahne noch einmal wiederzuvereinigen. Diese bürgerliche Polarisation funktioniert noch ausgezeichnet. Deshalb ist es wichtig die historische Position des Proletariats auf diese Frage zu fordern und zu läutern. Dieser Text trägt dazu bei.

* Als Illustration des vorigen Textes folgt ein Flugblatt, das den 1. Mai 1943 von einer Gruppe von "Revolutionären Kommunisten" verbreitet wurde. Eine Einleitung über diese kommunistische Gruppe geht diesem Flugblatt voraus. Als direkter Beitrag auf deutsch wird dieser Text für das erste Mal in unseren zentralen Zeitschriften veröffentlicht. Die kampfmutige Vergangenheit unserer Klasse wiedererlebt zu lassen, erlaubt die Lehre, daß die Kommunisten heute ziehen, um die Kämpfe für morgen vorzubereiten, anzureichen. Wir haben einen großen Respekt vor der Aktivität dieser Genossen, die verfolgt, terrorisiert, isoliert, verbannt wurden, usw., und die den roten Faden der Revolution festzuhalten versucht haben. Die Erkennung des Starkes ihrer Brüche gegen den Zentrismus läßt uns das ganze Gewicht der Niederlage unserer Klasse seit den Kampfjahren der 1917-1923 Welle fühlen.

* Die auf französisch in "Communisme" Nr39 (Oktober 1993) und auf spanisch in "Comunismo" Nr34 (April 1994) erschiene Übersetzung des Textes "Es war einmal ein Strafanstaltprojekt", betrifft eine Information (in Spanien veröffentlicht) über eine in Deutschland ausgeführte Klassenaktion. Die Bourgeoisie verhüllt die Kämpfe, die Widerstände, die Anstrengungen des Proletariats, um sich als revolutionäre Klasse wiederherzustellen und dagegen ist es wichtig sich widerzusetzen. Betreffend die Gruppe, die diese Aktion ausgeführt hat, nämlich die damalige RAF, bringen wir diesen Text in die Klarheit.

* Der auf französisch in "Communisme" Nr38 (April 1993), auf spanisch in "Comunismo" Nr33 (Juli 1993) und auf englisch in "Communism" Nr8 (Juli 1993) erschiene Text "Direkte Aktion und Internationalismus", ebenso wie das März 1993 internationalerweise verbreitete Plakat, erinnern an die März 1991 im Kurdistan aufrührerische Bewegung. Seit diesem Datum, schreiben wir regelmäßig in unseren verschiedenen zentralen Zeitschriften über diesem wichtigen Kampf und wir betonen die Kräfte und die Schwäche einer der zu seltenen aktuellen Ausdrücke des Proletariats.

* Darauf stellen wir vor: "Nach einer Synthese unserer Grundsätze". Diese Synthese ist auf französisch in "Le Communiste" Nr22 (Juni 1985), auf spanisch in "Comunismo" Nr19 (Juni 1985) und auf englisch in "Communism" Nr3 (Mai 1986) erschien und hat eine wichtige Anstrengung verursacht, um unsere programmatischen Positionen zusammenzufassen. Sie ist also ein sehr unvollständiges theoretisches Werkzeug. Wir sind uns der Deutungsgefahren bewußt, daß eine solche Synthese induzieren kann. Dennoch erlaubt sie eine schnelle Gesamtansicht des programmatischen Rahmens, den die IKG verteidigt. Außerdem erinnern wir an das Bestehen unserer programmatischen Orientierungsthesen (auf französisch und auf spanisch in 1989, auf arabisch in 1994, und auf englisch in 1999 veröffentlicht), die eine vielmehr bedeutende Anstrengung vorzeigen, um die revolutionären Positionen zusammenzufassen. Aber nicht mehr unsere Synthese von 1985 als unsere Thesen von 1989 geben eine unveränderliche und reine Bibel wieder. Nein! Das Verständnis, das die Kommunisten betreffend der Bewegung der Abschaffung der Welt des Wertes haben, verfeinert sich unaufhörlich, drückt sich deutlich aus, verstärkt sich... bis neue Revolutionswellen sie zu einer Obersynthese zwingen. Seht die These Nr26 Rückseite.

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Genossen, kämpfen wir gegen die Gleichgültigkeit, die das Kapital uns aufdrängt. Hören wir auf Objekt der Ausbeutung des Kapitals zu sein. Wenn wir kämpfen, droht die Bourgeoisie uns mit noch mehr Elend. Sie erwähnt, daß es uns an Selbstverleugnung, an Dynamismus fehlt, daß unsere Opfer ungenügt sind und um so mehr daß unsere Kämpfe für die Tätigkeitstörung der Gesellschaft verantwortlich sind. Aber die Realität ist umgekehrt. Je weniger kämpfen wir, desto weniger geniert sie sich uns auf dem Altar des Wertes zu opfern. Nehmen wir in den Händen unseres Schicksal wieder und ändern wir die Welt um! Seien wir Subjekt unserer eigenen Geschichte.

Genosse, bleibt nicht passiv gegenüber dieser militanten Anstrengung, die du in den Händen hast. Diese Zeitschrift in deutscher Sprache ist ein kollektives Werkzeug des Kampfes. Benutzt diese wie eine Kampfwaffe, wie ein kollektiver Organisator. Verbraucht die revolutionäre Presse nicht passiv. Wir dringen darauf, daß die von uns in verschiedenen Sprachen veröffentlichten Materialien umlaufen, kritisiert, verbessert und hervorgeragt seien, damit unsere Kampfgenossenschaft gegen diese Welt zusammen verstärkt wird, die nicht auskrepiert und uns täglich zu ermorden nicht aufhört. Die Sprache dieser zweiten Nummer bleibt annähernd. Wir wünschen lebhaft unsere nahen Genossen zu grüßen, die uns unsere Texte zu korrigieren helfen, denn wären diese nicht gewesen, so würde diese Zeitschrift nicht veröffentlicht. Sie nehmen so an der kollektiven und internationalen Aktion des Proletariats teil, um die Grenzen niederzureissen. Wir benutzen diese Gelegenheit, um jeden deutschsprachigen Militant wiederaufzurufen, die Übersetzung unserer Texte zu korrigieren und zu verbessern. Genossen wir brauchen eure Hilfe. Verstärken wir uns, schreiben wir uns, kritisieren wir uns, lassen wir die Informationen über die Kämpfe umlaufen, lesen wir unsere beiderseitige Presse mit Interesse und im Geiste die Grenzen, die die Bourgeoisie uns aufdrängt, zu überschreiten.

Heute mehr als gestern fordern wir den Kommunismus durch das Zusammenfügen gegen das Ganze der Bourgeoisie in ihren vielfachen Abwechslungen, gleichviel ob es sich um die sozialdemokratische, stalinistische, maoïstische, faschistische, ökologische oder irgendwelche andere Variante handelt. Dagegen müssen wir den ursprünglichen Inhalt des Kommunismus vorbringen, nämlich: die Verneinung alles kapitalistischen Wesens.

Gegen die Wirtschaft, die Politik und die Religion, gegen die Kunst, die Wissenschaft und den Fortschritt, gegen die Familie, die Arbeit und all die Vaterländer, gegen die Lohnarbeit rufen wir stärker als jemals: es lebe der Kommunismus, es lebe die soziale Weltrevolution, es lebe die kommunistische internationale Organisation des Proletariats!

Gegenüber all diejenigen, die uns auf verschiedene Weisen das Überleben dieser Gesellschaft versprechen, zweifeln wir nicht daran, daß das Kapital wie irgendwelcher lebendige, soziale, geschichtliche Organismus, wie irgendwelche vorläufige Gesellschaft ein Wesen mit seinen eigenen Widersprüchen ist und dessen Aufhebung von keiner neuen Religion abhängt sondern von der lebendigen Verneinung die es in seinen eigenen Schoße trägt, nämlich: die Klasse die, um zu leben, zu arbeiten verurteilt ist, das revolutionäre Proletariat.

Wir "glauben" an den Kommunismus nicht. Er äußert sich praktisch in der Bewegung, die unter unseren Augen verläuft, in der wirklichen Bewegung der Abschaffung der bestehenden Ordnung dessen Stottern sich in den Kämpfen unserer Klassenbrüder im Irak oder neulich in Albanien (2) ausgedrückt haben. So geht es gleichfalls mit den einigen sogar bescheidenen Initiativen, um die objektive Interessengemeinschaft des Proletariats in eine aktive internationale organisierte und zentralisierte Kampfgemeinschaft zu verwandeln. Nein, daran verzweifeln wir nicht, daß diese auf den Egoismus, den Individualismus, die Zusammenfaltung auf sich selbst gegründete Gesellschaft bald sehen wird, wie gegen sie selbst das durch den Kampf des Proletariats für seine Freiheit erworbene Solidarität wiederaufleben wird.

Am Kommunismus nicht zweifeln sondern für seine Bestätigung kämpfen!

An unserer Stärke nicht zweifeln sondern sie organisieren!

Fußnote

1. Lesen Sie bei dieser Gelegenheit unseren Text: "Eine Mauer fällt aber das Elend geht weiter", der in "Kommunismus" Nr1, Dezember 1994 veröffentlicht ist.

2. Wegen weiterer Entwicklungen lesen sie auf französiche "Communisme" Nr46, auf spanisch "Comunismo" Nr41 und auf englisch "Communism" Nr11.


OL.GE.2.1 Es lebe der Kommunismus!